Beim Hoffnungsfestival haben alle Christen ein gemeinsames Ziel: Menschen sollen Jesus kennenlernen. Neben dem Erleben der Livestreams und Aktionen sollen die Gäste persönlich mit Christen ins Gespräch kommen. Wir wünschen uns, dass alle Mitarbeitenden bereit sind, über ihren Glauben zu sprechen. Um diese Gespräche zu unterstützen, empfehlen wir euch besonders geschulte Gesprächsmitarbeiter einzusetzen. Sie gehen auf die Besucher zu, stellen einen ersten Kontakt her, helfen bei Fragen und bieten bei Interesse ein (Glaubens)gespräch an.
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten für ein Gespräch:
- beim Begrüßen der Gäste. Ein erster Kontakt soll zeigen: „Du bist herzlich willkommen!“
- beim Essen oder beim Anstehen fürs Essen
- bei euren Aktionen im Laufe des Tages
- bei den Workshops und anderen Angeboten
- im Hoffnungspavillon
Grundsätzliches zur Gesprächsführung
Geistliche Vorbereitung
Als Christen sind wir Sprachrohre Gottes. Dies ist Privileg und Aufgabe zugleich. Bereite dich im Gebet vor und bitte Gott um Weisheit und Einfühlungsvermögen für die Gespräche, die du führen wirst.
Vertraulichkeit
Selbstverständlich gilt für dich als Gesprächsmitarbeiter die Schweigepflicht. Bei Unsicherheiten oder offenen Fragen frag deinen Teamleiter oder deine Teamleiterin.
Zeit nehmen
Nimm dir Zeit für die Tage, deine Aufgabe und die Menschen, denen du begegnest. Komm nicht gehetzt und unter Zeitdruck zu den einzelnen Veranstaltungen. Plane im Anschluss keinen weiteren Termin ein.
Hilfsmittel
Du kannst ermutigendes oder vertiefendes Material (z.B. Bibelverse, Segensworte, Neue Testamente) im Gespräch verwenden oder nach dem Gespräch mitgeben. Bereite deine Bibel und positioniere am besten Lesezeichen an wichtigen Bibelstellen.
Sich auf andere einlassen
Geh offen und ohne Vorurteile auf deinen Gesprächspartner zu. Interessiere dich für das, was er oder sie sagt und was ihn oder sie bewegt. Auch wenn du in manchen Punkten nicht übereinstimmst, bleibe stets wertschätzend.
Zeugnis geben
Sei bereit, über deinen eigenen Glauben zu reden. Es kann Türen öffnen, wenn du erzählst, wie du Jesus in deinem Alltag erlebst. Ermutige dein Gegenüber, sich mit seinem ganzen Leben Jesus anzuvertrauen. Du solltest ihn aber nicht überreden – Gott allein verändert die Herzen und wird für jeden ganz persönlich zu „Weg, Wahrheit und Leben“ (Johannes 14,6).
Du musst nicht alles wissen
Wenn dein Gesprächspartner Fragen stellt, die du nicht beantworten kannst, bleib gelassen und authentisch. Niemand erwartet, dass du pauschal alle Fragen des Lebens beantworten kannst.
Vorbereitung
Zur Vorbereitung Deiner Gespräche solltest du an Folgendes denken:
- Namensschild
- Bibel (vorbereitet, am besten mit Lesezeichen an wichtigen Bibelstellen)
- Schreibzeug
- Taschentücher
- Pfefferminzbonbons o. Ä., denn gerade die Nähe zu Menschen braucht frischen Atem
- Saubere und ordentliche Kleidung
- Materialen zum Mitgeben (z.B. vorbereitete Bibelverse, Neue Testamente, Segenssprüche …)
Gesprächsstruktur
- Gesprächseinstieg/ Smalltalk:
Stell dich vor und frag nach dem Namen deines Gesprächspartners. Biete eventuell etwas zu Trinken oder Snacken an. Stell eine inhaltliche W-Frage (Warum, Was, Wie usw.), z.B.: „Wie gefällt dir die Veranstaltung bisher?“ Fragen, die nur ein Ja oder Nein als Antwort zulassen, sind nicht hilfreich. Je einfacher und offener eine Frage ist, umso besser. Wenn dein Gegenüber sich darauf einlässt, kann ein Gespräch entstehen. Eindeutiger ist der Gesprächseinstieg natürlich, wenn Du dich im Hoffnungspavillon befindest. Dann könnt Ihr konkret mit dem mitgebrachten Gesprächsanliegen loslegen.
- Gespräch/ Anliegen:
Lass dich auf das Anliegen deines Gesprächspartners ein, interessiere dich. Wenn das Gespräch eher bei anderen Themen ist (Urlaub, Schule, Familie … ), als dem „eigentlichen“ Tagesthema oder konkreten Glaubensfragen, kann eure Begegnung trotzdem sehr persönlich sein. Erzähle einfach, wenn es passt, von dir und deinem Leben als Christ. Wenn dein Gesprächspartner keine freundliche, persönliche Begegnung zulässt und zugeknöpft ist, kannst du es dir auch erlauben, das Gespräch freundlich zu beenden und weiterzugehen.
- Abschluss:
Wenn es passt und dein Gesprächspartner einverstanden ist, kannst du ein Gebet oder einen Segen sprechen. Du kannst zu den anderen Tagen einladen, Give-aways mitgeben und z.B. zu weiteren Gemeinde-Veranstaltungen oder zum Alpha Glaubenskurs einladen. Ihr könnt auch Kontaktdaten bzw. Handynummern (z.B. mit Hilfe einer Kontaktkarte) austauschen. So kannst du nochmal in Kontakt treten, wenn du selbst Dinge bei anderen nachgefragt hast oder du noch ein gutes Wort Gottes weitergeben möchtest.
